Upgrade im Glas: Aus 3 werden 5. Unser Taproom hat zwei Hähne draufgelegt – und damit auch zwei gute Gründe mehr, länger zu bleiben. Wie immer gilt: handgemacht, ungeschönt und mit ordentlich Charakter.
Fünf Biere am Hahn bedeuten bei uns nicht einfach nur mehr Auswahl. Es bedeutet auch mehr Geschichten, mehr Ideen und mehr Möglichkeiten, sich einmal quer durch das zu probieren, worauf wir gerade richtig Lust hatten. Vom ehrlichen Klassiker bis zur etwas schrägeren Interpretation ist alles dabei, was Spaß macht und ins Glas gehört.
Was jetzt bei uns am Hahn läuft
🍺 2 Minutes to Helles – Helles, 4,9 %
Unser Klassiker bleibt gesetzt – malzig, klar, ehrlich. Ein Bier, das einfach immer geht. Nicht laut, nicht verkopft, sondern genau das, was ein gutes Helles sein soll: sauber gebraut, süffig und mit genug Charakter, um nie langweilig zu werden.
🍺 We Will Bock You – Weizendoppelbock, 7,4 %
Neu dazu kommt ein Weizendoppelbock, kräftig, rund und genau richtig für alle, die es etwas intensiver mögen. Mehr Wärme, mehr Körper, mehr Tiefe – aber ohne dabei schwerfällig zu werden. Ein Bier für Menschen, die ihr Glas gern mit etwas Nachdruck heben.
🍺 666 – The Number Of The Yeast – NEIPA, 6,66 %
Für die Hopfen-Fraktion läuft jetzt unser NEIPA am Hahn: saftig, aromatisch und angenehm trüb. Viel Frucht, viel Duft, viel Freude – und genau die Art von Bier, bei der man nach dem ersten Schluck meistens kurz nickt und dann direkt noch mal ansetzt.
🍺 In The Leipzig Of The Mountain King – Kveik Gose, 4,4 %
Besonders spannend wird’s mit unserer Kveik Gose. Der Name ist eine kleine Verbeugung vor Edvard Griegs berühmtem Stück In der Halle des Bergkönigs und der Geschichte rund um die Uraufführung von Peer Gynt im Leipziger Gewandhaus im Jahr 1888.
Hier trifft norwegische Kveik-Hefe auf Leipziger Gose-Tradition – also gewissermaßen norwegisches Kulturgut auf Leipziger Braugeschichte. Und ganz ehrlich: Da es 1888 in Leipzig natürlich längst Gose gab, halten wir es nicht für völlig ausgeschlossen, dass der gute Edvard damals schon mal ein Glas in der Hand hatte. Beweisen können wir’s nicht. Schön finden wir die Vorstellung trotzdem.
🍺 Tannengrün – Belgian Strong Ale, 7,9 %
Und dann wäre da noch Tannengrün – ein Belgian Strong Ale aus der kreativen Feder von Sebastian Riekehr : würzig, warm und mit ordentlich Tiefe. Ein Bier mit Charakterkante, das sich nicht versteckt und genau deshalb in dieser Runde ziemlich gut aufgehoben ist.
Gemeinsam gebraut, gemeinsam an den Hahn gebracht
Das NEIPA und die Gose sind übrigens Collab Brews mit Sebastian, der nicht nur mit uns gebraut, sondern auch direkt eigene Ideen an den Hahn gebracht hat. Genau so mögen wir das: gemeinsam tüfteln, gemeinsam ausprobieren, gemeinsam trinken.
Für uns sind solche Collaboration Brews mehr als nur ein nettes Extra. Sie bringen neue Perspektiven in den Sudkessel, frische Impulse ins Glas und genau die Art von Austausch, wegen der handwerkliches Brauen so viel Spaß macht.
Fünf Biere, fünf Geschichten
Unser Taproom bleibt dabei trotzdem das, was er immer war: roh, ehrlich und mitten im Kiez. Kein Hochglanz, kein Theater – sondern Bier, das mit Haltung gebraut wurde, in einem Raum, der genau so direkt ist wie das, was bei uns ins Glas kommt.
Fünf Biere, fünf Geschichten – und jetzt eben auch fünf gute Gründe, ein bisschen länger zu bleiben, noch ein zweites Glas zu probieren oder sich einmal quer durchs Sortiment zu trinken.
Kommt rum und probiert euch durch
Ob ihr auf Helles, Bock, Hopfen, Säure oder belgische Würze steht: Aktuell ist für ziemlich viele Geschmäcker etwas dabei. Also kommt rum, schaut rein und probiert euch durch.
Zwei Hähne mehr – Ausreden gibt’s jetzt keine mehr. 🍺